Hey meine Lieben,
die zweite Woche in Kanada ist rum und ich habe schon wieder sooo viel neues erlebt und gesehen.
Das wichtigste, was in dieser Woche passiert ist war, dass ich endlich zu meiner Gastfamilie gekommen bin und sie kennenlernen durfte.
Sie besteht aus einer Mutter, einem Vater und einer kleinen Gastschwester (sie ist 8). Sie sind alle voll nett und ich glaube, dass ich mich hier gut einleben werde. Am Anfang ist es natürlich immer noch ein bisschen komisch, weil man sich nicht kennt, aber ich glaube, dass wird schnell vorbei gehen.
Das schönste ist, dass sie zwei Katzen und einen Hund haben, die alle super lieb sind und sofort mit mir spielen wollten. Dadurch vermisse ich hoffentlich meinen eigenen Hund nicht so. Am besten ist, dass ich jetzt jemanden zum kuscheln habe:))
Meine kleine Gastschwester war auch total süß und wollte sofort mit mir spielen. Sie hat mir auch ein Bild gemalt und mir etwas gebastelt. Mal sehen, wie es jetzt mit einer kleinen Schwester ist.
Auf jeden Fall war sie sehr aufgeregt, dass sie jetzt eine große Schwester hat.
Das Haus ist ein typisch amerikanisches Haus, wie ich finde. Zumindest von außen, denn hier in der Siedlung sehen die alle so aus. Neben an gibt es gleich nen großen Park mit Fußball-, Tennis-, Baseball- und anderen Sportplätzen. Ich bin dort schon einpaarmal mit Roxie gegangen und es ist schön so ein bisschen Natur um sich herum zu haben.
Mein Zimmer ist recht klein, hat aber alles was ich brauche. Ich hab nen großes Bett, nen Wandschrank und das Beste ich hab ne Bank vor meinem Fenster, wo ich bestimmt ganz oft sitzen werde. Allerdings muss ich mir die Bank mit Eddie, der Katze, teilen, weil er da auch gerne sitz.
Mit meiner Gastfamilie hab ich bis jetzt noch nicht so viel unternommen, da meine beiden Gasteltern arbeiten. Außerdem sind gestern meine Gastmutter und meine Gastschwester nach England geflogen, um ihre Schwester zu besuchen. Daher waren sie die letzten Tage mit packen beschäftigt.
Wir waren jedoch schon einmal bei meiner Schule und sie haben mir gezeigt welchen Bus ich nehmen muss. Ich glaub das probiere ich heute schon mal aus, denn morgen ist mein erster Tag von meinem Orientation Programm. Ich bin schon voll aufgeregt und freu mich, neue Leute, vorallem in meinem Alter, kennenzulernen.
Wohin mich meine Gastfamilie mitgenommen hat war Vaughan Mills. Dies ist ein riiiieeeesiges Shoppingcenter und ich liiieebe es!! Es gibt dort alles, was man sich wünschen kann. You name it, they have it!
Ich denke mal, dort werde ich öfters mal hingehen. Das einzige Problem ist, du kommst da nicht so gut hin. Nur mit nem Auto oder Bus.
Gestern haben sie mich mitgenommen zu ihrer Kirche. Ich bin eigentlich nicht so glaubig, aber ich dachte mir ich kann es ja mal ausprobieren. Aber diese Kirche ist nicht wie ihr sie euch vielleicht vorstellt. Man muss nicht seine besten Sachen anziehen, es ist nicht so, dass der Pastor vorne steht und die ganze Zeit nur was vorliest und das wichtigste ist, sie ist nicht in ner normalen Kirche.
Der Gottesdienst findet in einem Kino statt!
Mir hat es auf jeden Fall besser gefallen, als unsere Kirche zu Hause.
Es war alles viel lockerer und spielerischer erklärt, da auch viele Kinder da waren. Der Pastor und die Predigt waren sehr gut und auch die Band hat mir gefallen. Ich hab allerdings noch nicht alles verstanden.
Das heißt jetzt nicht, dass ich glaubig geworden bin und jetzt immer zur Kirche gehen werde, aber ab und zu gehe ich vielleicht mit.
Bevor ich zu meiner Gastfamilie gegangen bin war ich noch zusammen mit Opas Cousine Inge in Toronto. Also in Downtown Toronto! Denn in Toronto war ich vorher ja auch schon.
Toronto unterscheidet sich schon von Hamburg oder Bremen. Es ist alles sehr viele größer und es sind viel mehr Menschen!! (Toronto hat über 2 millionen Einwohner)
Es gibt in der Innenstadt viele Hochhäuser, was ich nicht so gerne mag, aber man hat bestimmt von dort aus nen super Ausblick auf den Ontario Lake.
Was mir sehr gefallen hat, war der Distillery District. Dies ist einer der ältesten Stadtteile von Toronto von ca. 1830.
Es gibt keine Hochhäuser und viel Backstein und Kopfsteinpflaster.
Ebenfalls schön ist die Yonge Street. Sie ist wie die Mönckeberg Straße in Hamburg. Es gibt dort viele Geschäfte und auch Theater.
Allerdings ist die Yonge Street nicht nur eine shopping Straße, denn sie zieht sich durch den ganzen Bundesstaat Ontario und endet erst nach 1896 km im Norden von Ontario.
Und was ich natürlich gesehen habe, ist ja auch nicht zu übersehen, war der CN Tower!! Er ist riesig! aber voll schön. Ich würde mega gerne mal darauf. Und am liebsten auch den Sywalk machen, aber der soll voll teuer sein.
Im großen und ganzen hat mir Toronto gefallen, aber ich bin mir noch nicht sicher ob die Innenstadt genauseo schön ist wie die in Bremen oder Hamburg,
Ich werde das im nächsten Jahr mal rausfinden.
So jetzt gehe ich mal Bus fahren:)) Ich freu mich schon soo auf meinen ersten Schultag und auf meine Vorbereitungswochen. Ich werde euch darüber auf jeden Fall berichten.
See ya soon♥
CN Tower
Distillery District
Yonge Street
CN Tower Nr 2
Lunch am Ontario Lake
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